"Wie lieblich ist der Maien…" - in Radeburg mit der Senioren-Union

Wie wohltuend, in dieser schönen Frühlingszeit unsere unmittelbare heimatliche Umgebung zu genießen! Beim Besuch an und in der Radeburger Stadtkirche Anfang Mai wurden wir uns wieder einmal der überaus lebhaften Geschichte unserer Region bewusst. Wurde doch die 1350 erstmals erwähnte Radeburger Stadtkirche wiederholt abgebrannt, immer wieder erneuert, im zweiten Weltkrieg mit einem Volltreffer teilweise zerstört, wieder schrittweise aufgebaut und steht nun mit denkmalpflegerischer Vorbereitung vor einer Innensanierung. Wir hatten das Glück, vor der befristeten Schließung der Kirche von Frau Klutz sehr sachkundig informiert zu werden.


Beim Rundgang um die teilrestaurierte evangelische Stadtkirche in Radeburg (links Frau Klutz und Frau Fuhrmann, die unser Treffen vorbereitete)

Die 1881 errichtete Jehmlichorgel konnten wir dank der engagierten Vorstellung durch Kantor Mütze ganz unmittelbar vor und an der Orgel mit Vorspiel und gemeinsamem Gesang - unter anderem mit dem bekannten Lied "Wie lieblich ist der Maien" - erleben. Auch die Orgel steht vor einer nach langer Zeit notwendigen Erneuerung. Wir wünschen mit der Kirchgemeinde, dass die dafür erforderlichen Mittel aufgebracht werden können.


Kantor Mütze erklärt Aufbau und Funktionsweise der vor der Restaurierung stehenden 1881 errichteten Jehmlichorgel

Wer denkt beim Angebot für eine Orgelpfeifenpatenschaft nicht an den entsprechenden großen Erfolg beim Bau der wunderbaren neuen Orgel im Dresdner Kulturpalast dank des Einsatzes durch den dortigen Förderverein?

Die Beim Rundgang um die teilrestaurierte evangelische Stadtkirche in Radeburg (links Frau Klutz und Frau Fuhrmann, die unser Treffen vorbereitete) Führung durch Frau Hartmann im extra für uns noch einmal geöffnete Radeburger Heimatmuseum öffnete erneut die Augen für unsere Heimatgeschichte bis zum Sohn der Stadt Heinrich Zille.


Im vor einer Erneuerung stehenden Heimatmuseum gelingt noch ein guter Blick in unsere Geschichte und das Leben von Heinrich Zille

Wir sind uns einig: wir wollen gern nach den Renovierungen etwa in einem Jahr wieder nach Radeburg kommen!

Zu all unseren Treffen haben und hatten wir natürlich auch Gelegenheit aktuelle politische Informationen zu erhalten und uns auszutauschen - diesmal im Rahmen eines gemütlichen Mittagsessens in der Gaststätte Deutsches Haus. Neben Gedanken zu den gelaufenen und vor uns stehenden Wahlen ging es in der Diskussion vor allem um das Grundsatzprogramm der SU und unsere Möglichkeiten, sich persönlichen einzusetzen.

10.05.2017 RJ