Vorstand des Kreisverbandes der Meißner SU im Rittergut Limbach gewählt

Den Satzungsvorgaben der SU folgend wählte der Kreisverband der Meißner SU am 6. September 2016 im Beisein des Landesvorsitzenden, Klaus Leroff, nach zwei Jahren seinen Vorstand. Der bisherige Vorstand wurde dabei bestätigt. Rückblickend konnte der Vorsitzende Dr. Jork in seinem Bericht an viele interessante Veranstaltungen bei reger Teilnahme und engagierter Diskussion erinnern. Das menschliche Miteinander im Erleben, im Gedankenaustausch und der Diskussion war uns wichtig. Wir alle wünschten uns, dass unsere Mitgliederanzahl, der Teilnehmerkreis auch wieder an Umfang zunimmt und dabei auch für den Vorstand Alternativen entstehen. Schließlich geht es in der SU ja nicht (mehr) um die eigene Karriere oder Äußerlichkeiten, sondern besonders auch darum, mit der eigenen Lebenserfahrung die Zukunft unserer Kinder und Enkel mit zu gestalten.


Der Landesvorsitzende der SU, Klaus Leroff, bei seinem Grußwort

In seinem Grußwort sprach Klaus Leroff die aktuelle Situation nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern an. Wenn die Mitglieder der SU nicht zwingend auch in der CDU sein müssen, bewegt uns alle deren unbefriedigendes Abschneiden dabei, und wir fragen nach den Ursachen. Sich geeignet zu informieren, miteinander zu reden, sich zuzuhören und zu verstehen sind Eigenschaften, die in unserer durch zunehmenden Individualismus geprägten Zeit besonders gefordert sind. Oberflächlichkeit und Skandalisierung, das Aufbauschen von Minderheitenproblem in Medien konstruieren nicht selten ein verzerrtes Bild unserer Lebenswirklichkeit. Es gilt, Gesicht zu zeigen, so Leroff. Wer sich nicht in der Lage sieht, unser menschliches Grundbild und damit das Grundgesetz zu akzeptieren, mit uns danach zu leben, dem steht jederzeit offen, dorthin zu gehen, wo es ihm möglich ist, seine Kultur zu pflegen. Wir durften als Senioren-Union Gast sein im Rittergut Limbach in Wilsdruff, dem Sitz der Stiftung Leben & Arbeit, die sich als Initiative zur Förderung christlicher Werte und demokratischer Fähigkeiten versteht. Herr Martin W. Reinhuber vom Stiftungsvorstand gab ein lebendiges, beeindruckendes Bild davon, wie durch freiwillige, auch selbstlose Übernahme von Verantwortung für die Gestaltung von Demokratie und Freiheit gelebt werden kann. Wir erlebten eine reale Welt außerhalt des Üblichen und wünschen uns, dass solches Engagement beispielhaft und anregend aufgenommen wird.


Freundinnen und Freunde der SU im Rittergut Limbach nach der Wahl des Vorstandes


Herr Reinhuber berichtet über den schrittwiesen Ausbau des Ritterguts Limbach und stellt das beeindruckende Engagement der Mitglieder der Stiftung Leben & Arbeit vor

06.09.2016 RJ