Weihnachten mit der Stalingradmadonna – auch ein zeitlicher Brückenschlag für die Meißner Senioren-Union

Es war doch viel mehr, als die angekündigte vorweihnachtliche Begegnung, zu der die Mitglieder der Meißner Senioren-Union mit ihren Gästen im modernen Coswiger Kirchgemeindezentrum einige Tage vor dem Weihnachtsfest zusammen kamen. Frau Andrich brachte uns mit Gedanken um die sog. Stalingradmadonna –eine schlichte Kohlezeichnung, die der Theologe und Arzt Dr. Kurt Reuber im Kessel von Stalingrad auf die Rückseite einer Landkarte zeichnete – eine besondere, auch aktuelle Nachdenklichkeit. Manch einer unter den Anwe-senden fühlte sich in die schlimme Kriegszeit zurückversetzt, aber auch Dankbarkeit dafür, dass wir so lange in Frieden leben konnten, empfand den Wunsch, der Frieden möge uns allerorten auch in Zukunft erhalten und gegeben werden.

Wird uns wohl immer richtig klar, was die christliche Weihnachtsbotschaft Schönes verspricht, auch von uns fordert und bedeutet – damals vor 70 Jahren im Krieg und heute für uns? Werden wir uns der-Botschaft, aber auch der Aufforderung mit den Worten um das Madonnenbild klar: Licht – Leben – Liebe? Wir wollen zur Nachhaltigkeit auch dieser Weihnachtsbotschaft beitragen!

Hinweis: Das Bild der Stalingradmadonna ist derzeit im Militärhistorischen Museum in Dresden zu sehen und befindet sich sonst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin
17. Januar 2013

Dr.-Ing. Rainer Jork, Vors. der SU im Kreis Meißen