Senioren vom renovierten Meißner Patrizierhaus begeistert

Es ist schon etwas Besonderes, wenn man so gleichermaßen sachkundig wie engagiert von Herrn Driesnack die bürgerliche Wohnkultur im 17. Jahrhundert bei einer Führung durch das renovierte Patrizierhaus in Meißen dargestellt bekommt. Schließlich hat er sich selbst als rechte Hand des sein Erbe angenommenen Besitzers, Prof. Zelinski, mit ihm und anderen um die umfassende Renovierung dieses baulichen Kleinods hinter der Frauenkirche, gegenüber dem Tuchmachertor in Meißen, in den letzten Jahren verdient gemacht. Mit dem Wissen um den Zustand der Meißner Innenstand vor der friedlichen Revolution 1990 im Hinterkopf ahnen die Seniorinnen und Senioren im Kreis Meißen den Umfang der auf privater Basis erbrachten opfervollen Leistungen. Hier wird die Forderung des Grundgesetzes "Eigentum verpflichtet" konkret sichtbar praktiziert.

Die Meißner Senioren-Union wünscht sich - auch mit Blick auf das derzeit sichtbare unerträgliche Aneignungsgebaren in der großen Finanzwelt - eine entsprechende verantwortungsvolle Grundhaltung überall, auch in gemanagter Wirtschaft und in der Politik. Es war nur logisch, dass die Diskussion im Besucherkreis auch bei Fragen der Verschuldung bis zur Kreisumlage und Geldstabilität landete. Schließlich beginnt "die Politik" bei der Grundhaltung eines Jeden von uns.


Herr Driesnack berichtet den Damen und Herren der Meißner Senioren-Union engagiert vom Wiederaufbau und der Nutzung des Patrizierhauses
Dr. Rainer Jork

Radebeul, den 16.02.2010