Dresden - Gastgeber für die Europäische Senioren Union

Die Europäische Senioren Union, ESU, mit ihrem Präsidenten, Dr. Bernhard Worms, lud in Verbindung mit der Europäischen Volkspartei, EVP, Vertreter ihrer osteuropäischen Partnervereinigungen vom 7. bis 9. Mai 2009 nach Dresden zu ihrer 4. Regionalkonferenz Ost ein. Diese stand unter dem Thema: EUROPA - gemeinsames ERBE - gemeinsame ZUKUNFT: Dresden stellt damit Kontinuität zu den vorherigen Jahrestagungen in Warschau und Vilnius her. Im Jahre 20 nach den friedlichen Revolutionen und der Beseitigung des real existierenden Sozialismus in Osteuropa beschäftigten sich die europäischen Senioren mit den Fragen.

1. Was prägt uns, die ältere Generation in Osteuropa?
2. Was darf nicht vergessen werden?
3. Welche Verantwortung haben wir für die Zukunft, für unsere Kinder?
4. Welche kulturellen Werte prägen unser Europa?
5. Was ist zu tun für eine funktionierende Demokratie bei uns?

Senioren christlicher Organisationen aus Litauen, Polen, Tschechien, Schweden, Schweden, der Slowakei und Deutschland diskutierten dies mit sächsischen Fachleuten im Rahmen dreier Seminare des Bildungswerkes der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dresden. Sie gedachten der Opfer des 2. Weltkrieges, des deutschen Nationalsozialismus. Besuche und Andachten in der Frauenkirche und in der Dresdner Kathedrale markierten das Selbstverständnis und den geistlichen Rahmen der Partner in der ESU.

Durch Begegnungen mit Freunden der Meißner Jungen Union um ihren Vorsitzenden Titus Reime, konnte ganz lebensnah und praktisch der Bogen vom Erinnern zur Verantwortung auf der Grundlage des gemeinsamen Werteverständnisses zu Zukunftsgestaltung geschlagen werden.

Dr.-Ing. Rainer Jork

Radebeul, den 17.05.2009

Zum Diskussionsbeitrag von Dr. Jork

Teilnehmer der "4. Regionalkonferenz Ost" der ESU bei dem Empfang in der Dresdener Staatskanzlei mit Staatsminister Dr. Johannes Beermann (2. v .l.) und Dr. Bernhard Worms (3. v. l.)


Während des Vortrages von Staatsminister Dr. Beermann in der Dresdner Staatskanzlei


Konferenzteilnehmer mit dem vormaligen Landeskonservator Dresden, Prof. Gerhard Glaser, vor der neuen Synagoge. Dort wurde ein Gebinde im Gedenken an die Opfer des 13. Februar 1945 in Dresden nieder gelegt.


Der Stadtpräsident von Oswiecim / Auschwitz, Janusz Marszalek, während seines Vortrages mit einem Gedenkstein eines Häftlings


Blick in das Präsidium während einer Diskussionsrunde mit (Von links nach rechts) Ulrich Winz (ESU-Koordinator Region Ost), Dr. Bernhard Worms (ESU-Pärisdent), Dr. Joachim Klose (Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Freistaat Sachsen), Dr. Peter Jahr MdB (Kandidat für das Europäische Parlament, Brigitta Wenzel-Perillo (Kandidatin für das Europäische Parlament), Janusz Marszalek, Stadtpräsident von Oswiecim / Polen