Presseerklärung der Sächsischen Seniorenunion


Senioren-Union verlangt Verbot und Ahndung von Gewaltverherrlichung

"Jede Art von Gewaltverherrlichung kann heute oder morgen der Anstoß für einen realen kriminellen Akt sein", erklärt der Landesvorstand der sächsischen Senioren-Union.

Mit Nachdruck fordert die SU das Verbot des Vertriebs und Abspielens von elektronischen Medien, die Gewalt verherrlichen. Das gilt zuerst für zum Kauf angebotene Speichermedien, wie CDs, DVDs, Sticks u. ä. aber auch grundsätzlich für die Darbietung entsprechender Inhalte.

Natürlich seien elektronische Medien oft erst das letzte, aber ausschlaggebende Glied einer Kette von Motivationsschüben für praktische Gewalt im täglichen Leben. "Bereits in der Familie, bei der Ausbildung, aber auch im öffentlichen Leben und in verschiedenen Medien werden Keime für aggressives Verhalten gelegt", so der Vorsitzende der sächsischen Senioren-Union, Dr. Rolf Jähnichen MdL.

"Die technisch ausgereifte Darbietung virtueller Gewalt kann oft von weniger reifen und stabilen Medienkonsumenten kaum noch vom realen täglichen Leben unterschieden werden und wirkt dann als unmittelbarer Anlass für schlimme Gewalttaten", so eine Erklärung des Landesvorstandes der SU in dieser Woche.

Dr. Rainer Jork
Pressesprecher der Seniorenunion

Dresden, den 13. 12. 2006